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Peter Böhmak

Die Freude am Sporttreiben

  ist ein fester Bestandteil unseres Schulprogramms, angelegt aus der Tradition unserer Schulgeschichte. Sport wurde in Ralbitz schon immer groß geschrieben. Das Angebot war vielfältig und bot jedem, ob in der Leichtathletik, beim Judo, Angeln, Sportschießen, Hand- oder Volleyball, die Möglichkeit einer sinnvollen Freizeitgestaltung. Viele Übungsleiter und Lehrer, wie die Gebrüder Jan und Peter Werner, Heinz Fritsche, Maria Schneider, Martin Janze, Georg Scholze, Thomas Nadolny standen unseren Schülern beim Üben und an Wettkämpfen mit Rat und Tat bei Seite. Und unsere Kinder nahmen die Hilfe dankbar an. Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten.

                  Sachsenmeister Fußball 1993 -->

Im Kreis- und Bezirksmaßstab kannte man Sportler wie Ludwig Lippitsch, Martina Liznar, Alois Wowtscherk, Liane Wowtscherk, Martina Gruhl,  Gerat Henseleit, Andreas Rachel, Barbara Wowtscherk, Gabriele Schmidt, Christa Lippitsch, Michael Werner, Marko Werner, Karin Hörauf, Frank Pech, Andresa Dinar, Kerstin Frencel, Alfons Mechela, Maria Mechela, Barbara Liznar, Martin Böhm, Peter Sahon, Manuela Pech und viele nicht genannte sehr gut. Sie waren anerkannt, trugen den Namen unserer Schule erfolgreich in die Öffentlichkeit und kehrten mit unzähligen Medaillen nach Hause.

Auch heute haben die Leistungen der ehemaligen Schüler als Schulrekord ihren Stellenwert:

G. Henseleit                 9. Klasse         Hammerwurf                39,94 m

L. Wowtscherk            7. Klasse         Ballwurf                       52,24 m

L. Lippitsch                 9. Klasse         Weitsprung                    5,59 m

K. Hörauf                    5. Klasse         800 m                            2 :43 min.

M. Werner                  5. Klasse         1500 m                          5 :11 min.

M. Gruhl                      4. Klasse         60 m                              8,00 sec.

R. Jatzwauck               4. Klasse         Ballwurf                       53,10 m

E. Schneider                7. Klasse         800 m                            2 :28 min.

J. Scholze                    9 Klasse          Hochsprung                   1,66 m

In den Achtziger Jahren wurde die Förderung Seitens des Armeesportvereins Kamenz eingestellt, die Liebe zur Leichtathletik aber blieb. Eine neue erfolgreiche Sportlergeneration wuchs heran. Zu ihnen zählten unter anderem Sportfreund Enrico Schneider, Daniel Bensch, Manuela Budar, Nicole Heiduschke, Jörg Scholze, Daniel Wenk, Rene Jatzwauk. Der Sport formte viele unserer Schüler zu selbstbewussten, im Leben stehenden Menschen. Bei Begegnungen erinnert man sich gern an das gemeinsam Erlebte. In den Neunziger Jahren änderte sich das Interesse am Sport. Die Möglichkeiten der Freizeit-gestaltung wurden Mannig-faltiger. Man probierte sich hier und da aus.

 <-- Vize-Sachsenmeister im Fußball 2003

 

Die Zielstrebigkeit am Sporttreiben ließ nach. Attestierte und sportbefreite Schüler nahmen zu. Anstrengungen auf sich zu nehmen erreichte nicht mehr die Breite der Schüler. Die Volksgesundheit auch im ländlichen Raum wurde Teil persönlicher Freiheit und Selbstverantwortung.  Für den Sport sich begeisternde Kinder fanden wir dennoch. Unvergesslich, und darauf sind wir als kleine Schule besonders stolz, war der errungene Sachsentitel 1993  im Fußball. Und ein Jahr darauf, schoss Rafael Bensch die Dynamos aus Dresden aus dem Rennen und uns auf den 3.Platz der Sachsenmeisterschaft. Die Mädchen schauten sich vieles von den Jungs ab und wurden 2001 Vizesachsenmeister. Alljährlich beteiligen sich Leichtathleten unserer Schule an Kreismeisterschaften und halten die Fahne der Tradition aufrecht. Dabei taten sich die Gebrüder Tobias und Frank Mikwauschk, Thomas Scholze, Jadwiga Schneider, Nicole Zschornack, Roman Sahon, Sibylle Gotschal, Janina Bensch, Gabriele Wowtscherk, Fabian Böhm, Georg Schneider hervor.  Und vergessen wollen wir natürlich nicht die jüngsten Generationen um Sebastian Böhm, Paul Rentsch, Fabian Pöpel, Patrick Wowtscherk, Marko Schirack, Laura Ryćerova, Felicitas Suchi, Dominik Zschorlich und Felix Scholze. Auch der Schulsport lebt von traditionellen Sportarten, hat jedoch sein Angebot der Zeit angepasst. So ist Tischtennis, das ablegen der Schwimmstufen,  eine Skiausbildung im Ausbildungsprogramm wie Orientierungslauf oder Inline-Skating. Der Sport hat heute einen anderen, oft zu hoch angesiedelten kommerziellen Hintergrund.  Für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden wollen wir Eigenintiativen entwickeln und dankbar die Angebote, der Gemeinde und der umliegenden Sportvereine nutzen und mitgestalten. So werden wir Helden unserer eigenen Gesundheit. Dazu wünsche ich uns allen viel Überwindungskraft und gemeinschaftlichen Spaß – Sport frei!